Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Zur Dokumentation von laufenden Projekten. Zeigt her in Wort und Bild, was ihr gerade näht oder bastelt.

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Schwarzes_Schaf
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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon Schwarzes_Schaf » 19. Sep 2018, 16:02

Dark Thoughts hat geschrieben:
19. Sep 2018, 14:59
Die Aussage deines Vermieters halte ich für fragwürdig, immerhin kann man nicht in jeder Wohnung alle Aussenwände frei lassen. :äh:
Die Aussage ist leider richtig.
Eigentlich sollten Außenwände in älteren Gebäuden frei gehalten werden. Je besser ein Gebäude gedämmt ist, umso eher könnte man etwas an die Außenwand stellen. Ich würd´s trotzdem nicht tun ;)
Hier sieht man, wie kalt es hinter einem Schrank sein kann. MissGuided hat das physikalische Phänomen weiter oben erklärt.

Agnes, ich bin gespannt, auf die neuen Türen. :) das sieht bestimmt gut aus!
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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon BeRúThiel » 19. Sep 2018, 16:20

Schwarzes_Schaf hat geschrieben:
Dark Thoughts hat geschrieben:
19. Sep 2018, 14:59
Die Aussage deines Vermieters halte ich für fragwürdig, immerhin kann man nicht in jeder Wohnung alle Aussenwände frei lassen. :äh:
Die Aussage ist leider richtig.
Eigentlich sollten Außenwände in älteren Gebäuden frei gehalten werden. Je besser ein Gebäude gedämmt ist, umso eher könnte man etwas an die Außenwand stellen. Ich würd´s trotzdem nicht tun ;)
Hier sieht man, wie kalt es hinter einem Schrank sein kann. MissGuided hat das physikalische Phänomen weiter oben erklärt.
*reinschleich* Ja, wir hatten das Problem auch in unserer alten Wohnung. Bei uns kam erschwerend hinzu, dass im Wohnzimmer der Heizkörper an der Innenwand, also maximal weit weg von der kältesten Stelle, angebracht war. Und dass der Vorbesitzer ein Löchlein in die Außenwand gebohrt hatte, um ein Kabel über den Balkon zu legen (Fragt nicht :roll: ).
Ergebnis: Miese Luftzirkulation, immer ein kaltes Wohnzimmer und Schimmel hinter dem Kästchen, das an der Außenwand stand. Haben wir erst beim Umzug gemerkt.

Tatsächlich ist es normalerweise gar nicht soooo schwer, keine Möbel an die Außenwände zu stellen, wenn der Schnitt des Zimmers nicht grad der von Agnes beschriebene ist. Wenn man keine Eckwohnung hat ist das ja immer nur eine Wand pro Zimmer. Und gegen Tische, Betten usw. spricht ohnehin nichts, nur Möbel mit durchgehenden Wänden (wie Kommoden oder Schränke) sind möglicherweise problematisch. Deshalb war es bei uns ja auch nur das eine Kästchen im Wohnzimmer, hinter dem das Bio tobte.
Aber wissen muss man's halt. Ich wäre vorher auch nie auf die Idee gekommen, dass das ein Problem sein könnte. In der neuen Wohnung ist zwar alles super gedämmt, aber sicherheitshalber haben wir da trotzdem keine Schränke an die Außenwände gestellt.
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AgnesBarton
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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon AgnesBarton » 3. Okt 2018, 08:54

Ich schulde Euch ja noch Bilder vom vorläufigen Endstand des Esszimmers:

Essecke

gegenüberliegende Wand - nicht wundern über die linke Vitrine mit der einen Milchglasfolie. Ich überlege noch, ob ich die zweite Seite auch bemilchglase oder ob wir einfach neue durchgängige Holztüren kaufen. Das kleine Regal kriegt auf jeden Fall noch zuene Türen. Das machen wir direkt mit, wenn wir die Regale für's Arbeitszimmer bestellen.

Der Zierteller da links lag bisher nur im Schrank rum, aber jetzt habe ich endlich einen Aufsteller dafür gekauft. Ja, er ist etwas häßlich, das gebe ich gerne zu, aber der hing schon bei meiner Oma und meinem Opa im Esszimmer an der Wand und irgendwie mag ich ihn. Der Spruch darauf lautet "Du bist mein Glück, Du bist mein Stern, selbst wenn Du schimpfst, hab ich Dich gern", und das passt sowohl zu meinen Großeltern voll gut als auch zu mir und meinem Mann. :oops: :lol:

Sicht von der Küche aus

Des weiteren habe ich angefangen, CDs auszusortieren. Die letzten Jahre kann ich mich nicht daran erinnern, auch nur einmal eine CD aus dem Regal genommen und in den CD-Player eingelegt zu haben - warum sollen die Teile also dann hier rumstehen? :gruebel: Ein paar CDs mit sentimentalem Wert möchte ich behalten, der Rest kommt aber weg.

Meine Büchersammlung muss ich auch nochmal etwas radikaler durchforsten, da wir auch im Wohnzimmer abspecken wollen. Wieso habe ich z.B. eine Enzyklopädie von Mittelerde? Weil ich die standig brauche und quasi jeden zweiten Tag aus dem Regal hole und was nachschlage? Weil sie besonders schön im Regal aussieht? Nein, weit gefehlt! Ich habe sie noch nie gelesen und sie nur noch im Regal stehen, weil ich damit eventuellen Besuchern in unserem Wohnzimmer zeigen will "seht her, wie nerdy und belesen ich bin, ich habe nicht nur den Herrn der Ringe, nein, ich habe auch die passende Sekundärliteratur dazu, ich schlaues Ding!". :roll: Gut, das Buch hat mir jetzt meine Mama geschenkt, das ist dann vielleicht nochmal was anderes, aber so gibt es halt einige Bücher, die ich mehr so wegen der Außenwirkung im Regal stehen habe. Werde ich jemals nochmal in ein Buch über Excel 2007 reinschauen? Oder in das Bioprozesstechnik-Buch? :gruebel: Ich denke eher nein. :?

Und einige sind auch da, die ich mir gekauft habe, weil mich das Thema interessiert - diverse Geschichtsthemen und so, wo ich das Buch aber super trocken fand und es vermutlich am Ende doch niemals lesen werde. Bisher schleppe ich die auch so mit, aber eigentlich ist es quatsch. Dann lieber mal eine Doku zu dem Thema gucken und die knappe Lesezeit lieber mit Büchern füllen, die mir beim Lesen auch wirklich Spaß machen!

Die ganze letzte Zeit hab ich noch ein paar Gedanken, die auch so in Richtung Konsumvermeidung, Minimalismus und so gehen. Erstens: jetzt ist ja bald wieder Zeit für Adventskalender und so, und irgendwie will ich zwar dringend einen Adventskalender haben, aber ich kann halt genau nichts damit anfangen... Letztes Jahr hab ich 24 Tage lang jeden Abend Schokolade gegessen, und so lecker das auch war, es hing mir am Ende echt ein bisschen zum Hals raus. Dazu kommt, dass es dieses Jahr ja auch ein veganer Kalender sein müsste, was es ja auch nochmal schwieriger macht, einen zu finden. Kleinigkeiten z.B. aus dem Adventskalender-Swap kann ich grade keine brauchen. Tee vergesse ich immer - hier liegen noch Tee-Reste vom letztjährigen Kalender rum. Nagellack und Beautykram brauch ich nicht und ist mir zu viel Plastik. Und nu? Jetzt kämpfen hier mein inneres Kleinkind mit "ich will aber!" und mein erwachsenes vernünftiges Ich mit "ich brauch aber nix" gegeneinander. :lol:

Anyway. :D

Ein paar von meinen aussortierten Stricksachen haben auf dem Burgtreffen neue Besitzer gefunden, was mich sehr freut. :bussi: Den Rest werde ich in den nächsten Tagen/Wochen dann zum roten Kreuz geben. Tut mir zwar etwas weh, aber es hilft ja nichts. :shrug:

Heute ist Feiertag, da habe ich einen Termin beim Sport, dann muss ich ein bisschen räumen und putzen und dann möchte ich die restliche Zeit nutzen, ein paar von meinen angefangenen Projekten weiter voranzutreiben.

An meinem lila Pulli müsste ich als nächstes unten den Saum abketten, da muss ich rausfinden, wie ich das am besten mache, denn meine normale Methode ist mir zu unelastisch. An meinem Türbehang soll es weitergehen. Und ich will einen der Schlunzpullis umnähen, und zwar auch wieder quick & dirty, weil die schönere Methode, die ich eigentlich schon wieder dazu führt, dass das Ganze seit Wochen in der Ecke liegt. :roll: Mal schauen, was ich davon so schaffe. :angel:
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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon AgnesBarton » 3. Okt 2018, 08:57

Ich schulde Euch ja noch Bilder vom vorläufigen Endstand des Esszimmers:

Essecke

gegenüberliegende Wand - nicht wundern über die linke Vitrine mit der einen Milchglasfolie. Ich überlege noch, ob ich die zweite Seite auch bemilchglase oder ob wir einfach neue durchgängige Holztüren kaufen. Das kleine Regal kriegt auf jeden Fall noch zuene Türen. Das machen wir direkt mit, wenn wir die Regale für's Arbeitszimmer bestellen.

Der Zierteller da links lag bisher nur im Schrank rum, aber jetzt habe ich endlich einen Aufsteller dafür gekauft. Ja, er ist etwas häßlich, das gebe ich gerne zu, aber der hing schon bei meiner Oma und meinem Opa im Esszimmer an der Wand und irgendwie mag ich ihn. Der Spruch darauf lautet "Du bist mein Glück, Du bist mein Stern, selbst wenn Du schimpfst, hab ich Dich gern", und das passt sowohl zu meinen Großeltern voll gut als auch zu mir und meinem Mann. :oops: :lol:

Sicht von der Küche aus

Des weiteren habe ich angefangen, CDs auszusortieren. Die letzten Jahre kann ich mich nicht daran erinnern, auch nur einmal eine CD aus dem Regal genommen und in den CD-Player eingelegt zu haben - warum sollen die Teile also dann hier rumstehen? :gruebel: Ein paar CDs mit sentimentalem Wert möchte ich behalten, der Rest kommt aber weg.

Meine Büchersammlung muss ich auch nochmal etwas radikaler durchforsten, da wir auch im Wohnzimmer abspecken wollen. Wieso habe ich z.B. eine Enzyklopädie von Mittelerde? Weil ich die standig brauche und quasi jeden zweiten Tag aus dem Regal hole und was nachschlage? Weil sie besonders schön im Regal aussieht? Nein, weit gefehlt! Ich habe sie noch nie gelesen und sie nur noch im Regal stehen, weil ich damit eventuellen Besuchern in unserem Wohnzimmer zeigen will "seht her, wie nerdy und belesen ich bin, ich habe nicht nur den Herrn der Ringe, nein, ich habe auch die passende Sekundärliteratur dazu, ich schlaues Ding!". :roll: Gut, das Buch hat mir jetzt meine Mama geschenkt, das ist dann vielleicht nochmal was anderes, aber so gibt es halt einige Bücher, die ich mehr so wegen der Außenwirkung im Regal stehen habe. Werde ich jemals nochmal in ein Buch über Excel 2007 reinschauen? Oder in das Bioprozesstechnik-Buch? :gruebel: Ich denke eher nein. :?

Und einige sind auch da, die ich mir gekauft habe, weil mich das Thema interessiert - diverse Geschichtsthemen und so, wo ich das Buch aber super trocken fand und es vermutlich am Ende doch niemals lesen werde. Bisher schleppe ich die auch so mit, aber eigentlich ist es quatsch. Dann lieber mal eine Doku zu dem Thema gucken und die knappe Lesezeit lieber mit Büchern füllen, die mir beim Lesen auch wirklich Spaß machen!

Für das Wohnzimmer ist mir dann noch eingefallen: wenn wir wirklich die eine fette Vitrinenwand ausräumen und wegtun, könnte man eigentlich die ganzen Gitarren an der Wand aufhängen, statt sie auf Ständern in der Wohnung verteilt stehen zu haben. Und die Westerngitarre, die ich eh nicht so gerne spiele wegen den Stahlseiten, die könnte eigentlich auch ganz weg.

Die ganze letzte Zeit hab ich noch ein paar Gedanken, die auch so in Richtung Konsumvermeidung, Minimalismus und so gehen. Erstens: jetzt ist ja bald wieder Zeit für Adventskalender und so, und irgendwie will ich zwar dringend einen Adventskalender haben, aber ich kann halt genau nichts damit anfangen... Letztes Jahr hab ich 24 Tage lang jeden Abend Schokolade gegessen, und so lecker das auch war, es hing mir am Ende echt ein bisschen zum Hals raus. Dazu kommt, dass es dieses Jahr ja auch ein veganer Kalender sein müsste, was es ja auch nochmal schwieriger macht, einen zu finden. Kleinigkeiten z.B. aus dem Adventskalender-Swap kann ich grade keine brauchen. Tee vergesse ich immer - hier liegen noch Tee-Reste vom letztjährigen Kalender rum. Nagellack und Beautykram brauch ich nicht und ist mir zu viel Plastik. Und nu? Jetzt kämpfen hier mein inneres Kleinkind mit "ich will aber!" und mein erwachsenes vernünftiges Ich mit "ich brauch aber nix" gegeneinander. :lol:

Anyway. :D

Ein paar von meinen aussortierten Stricksachen haben auf dem Burgtreffen neue Besitzer gefunden, was mich sehr freut. :bussi: Den Rest werde ich in den nächsten Tagen/Wochen dann zum roten Kreuz geben. Tut mir zwar etwas weh, aber es hilft ja nichts. :shrug:

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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon KimKong » 3. Okt 2018, 09:54

AgnesBarton hat geschrieben:
3. Okt 2018, 08:57

Ein paar von meinen aussortierten Stricksachen haben auf dem Burgtreffen neue Besitzer gefunden, was mich sehr freut. :bussi: Den Rest werde ich in den nächsten Tagen/Wochen dann zum roten Kreuz geben. Tut mir zwar etwas weh, aber es hilft ja nichts. :shrug:
Und du hast keine Freunde/Bekannte/Verwandte, denen du mit den Sachen eine Freude machen kannst? Das ist so schade :?
Und deine Sachen sind wirklich wunderschön gewesen!

Die Essecke ist richtig toll geworden, schön wohnlich und offen :up:
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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon Violana » 3. Okt 2018, 10:10

AgnesBarton hat geschrieben:
3. Okt 2018, 08:57
Die ganze letzte Zeit hab ich noch ein paar Gedanken, die auch so in Richtung Konsumvermeidung, Minimalismus und so gehen. Erstens: jetzt ist ja bald wieder Zeit für Adventskalender und so, und irgendwie will ich zwar dringend einen Adventskalender haben, aber ich kann halt genau nichts damit anfangen... Letztes Jahr hab ich 24 Tage lang jeden Abend Schokolade gegessen, und so lecker das auch war, es hing mir am Ende echt ein bisschen zum Hals raus. Dazu kommt, dass es dieses Jahr ja auch ein veganer Kalender sein müsste, was es ja auch nochmal schwieriger macht, einen zu finden. Kleinigkeiten z.B. aus dem Adventskalender-Swap kann ich grade keine brauchen. Tee vergesse ich immer - hier liegen noch Tee-Reste vom letztjährigen Kalender rum. Nagellack und Beautykram brauch ich nicht und ist mir zu viel Plastik. Und nu? Jetzt kämpfen hier mein inneres Kleinkind mit "ich will aber!" und mein erwachsenes vernünftiges Ich mit "ich brauch aber nix" gegeneinander. :lol:
Und so ein Retro-Adventskalender, bei dem es nur jeden Tag ein hübsches Bildchen gibt?
Darüber hinaus: Gedichte, Sprüche, nette Geschichten gehn doch immer. Oder ein Hörbuch in 24 Abschnitten? Man findet doch gewiss etwas, was auch zu Dir passt. :)


AgnesBarton hat geschrieben:
3. Okt 2018, 08:57
Und einige sind auch da, die ich mir gekauft habe, weil mich das Thema interessiert - diverse Geschichtsthemen und so, wo ich das Buch aber super trocken fand und es vermutlich am Ende doch niemals lesen werde. Bisher schleppe ich die auch so mit, aber eigentlich ist es quatsch. Dann lieber mal eine Doku zu dem Thema gucken und die knappe Lesezeit lieber mit Büchern füllen, die mir beim Lesen auch wirklich Spaß machen!
Persönlicher OT-Rant:
Ja, ja, jaaaaa! Manche Geisteswissenschaftler verstecken sich gerne hinter richtig trockenen und schwer verständlichen Texten, und wer sich das nicht antun möchte, hat sich für die reine Lehre nur noch nicht genug kasteit und ist daher unwürdig. :irr:

Oder nochmal undramatisch: Ich kaufe mittlerweile nur noch Bücher, die ich ein paar Seiten anlesen konnte (ob nun im Buchhandel, bei amazon in der Vorschau, in der Bib, egal). Noch viel lieber hole ich mir Bücher aus der Online-Bibliothek, die kann man bei Nichtgefallen einfach vom Gerät löschen und ärgert sich nicht weiter drüber. Man braucht aber natürlich noch einen Reader.
Einzige Sache ist, dass es je nach Gebiet immer noch zu wenige Bücher auch als e-Books gibt und man manchmal einfach keine gute Auswahl hat. Aber wird ja besser...
Die Geschichte ist der beste Lehrmeister mit den unaufmerksamsten Schülern. - Indira Gandhi

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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon AgnesBarton » 3. Okt 2018, 10:14

KimKong hat geschrieben:
3. Okt 2018, 09:54
Und du hast keine Freunde/Bekannte/Verwandte, denen du mit den Sachen eine Freude machen kannst? Das ist so schade :?
Und deine Sachen sind wirklich wunderschön gewesen!

Die Essecke ist richtig toll geworden, schön wohnlich und offen :up:
Danke! :-)

Nö, ich hab nicht so viele Freunde. :lol: Meine Schwestern und Mutter tragen keine z.B auch gar keine Wolle, die Farben sind nix für meine Schwiegermutter, für meine Stiefmutter ist es denke ich nicht schick genug etc. etc. :shrug:

Naja, wie gesagt, hilft ja nix.

Mir ist aber noch eingefallen, dass ich den schwarzen Wheaten-Schal ja eigentlich auch auftrennen und mir daraus eine Weste stricken könnte - das hatte ich eh vor, und da die dann über einem anderen Oberteil getragen wird, hätte ich da dann auch kein Problem mit Kratzen und so, und ich müsste nicht fast 40 € Wollwert in die Tonne kloppen. Ich denke, das werde ich auch so machen. :-)

So. Ich habe meinen Hintern tatsächlich hochbekommen und mich dem gefürchteten Abketten gestellt. Erst ein paar elastische bin-offs probiert, die ich dann aber blöd fand und dann doch mit der Standardmethode gearbeitet. Liegend sieht es etwas krumpelig aus, aber angezogen ist es ein 1A geworden! :jippieh: Oh man... Wie doof, dass ich das wieder so lange vor mir herprokrastiniert habe. :roll:

Pulli abgekettet!

Jetzt hab ich noch 70 g für die Ärmel und ich schätze mal, das wird knapp. Muss ja auch noch den Kragen stricken. :| Was mach ich denn dann? Eigentlich mag ich keine 3/4-Ärmel, andererseits muss ich eh ein Longsleeve unter dem Teil tragen, so dass es dann fast egal wäre. :gruebel: Oder ich stückele was in einer anderen Farbe an, aber das dürfte dann wirklich nach Stückwerk aussehen. Habt Ihr eine Idee?
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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon AgnesBarton » 3. Okt 2018, 10:23

Violana hat geschrieben:
3. Okt 2018, 10:10
AgnesBarton hat geschrieben:
3. Okt 2018, 08:57
Die ganze letzte Zeit hab ich noch ein paar Gedanken, die auch so in Richtung Konsumvermeidung, Minimalismus und so gehen. Erstens: jetzt ist ja bald wieder Zeit für Adventskalender und so, und irgendwie will ich zwar dringend einen Adventskalender haben, aber ich kann halt genau nichts damit anfangen... Letztes Jahr hab ich 24 Tage lang jeden Abend Schokolade gegessen, und so lecker das auch war, es hing mir am Ende echt ein bisschen zum Hals raus. Dazu kommt, dass es dieses Jahr ja auch ein veganer Kalender sein müsste, was es ja auch nochmal schwieriger macht, einen zu finden. Kleinigkeiten z.B. aus dem Adventskalender-Swap kann ich grade keine brauchen. Tee vergesse ich immer - hier liegen noch Tee-Reste vom letztjährigen Kalender rum. Nagellack und Beautykram brauch ich nicht und ist mir zu viel Plastik. Und nu? Jetzt kämpfen hier mein inneres Kleinkind mit "ich will aber!" und mein erwachsenes vernünftiges Ich mit "ich brauch aber nix" gegeneinander. :lol:
Und so ein Retro-Adventskalender, bei dem es nur jeden Tag ein hübsches Bildchen gibt?
Darüber hinaus: Gedichte, Sprüche, nette Geschichten gehn doch immer. Oder ein Hörbuch in 24 Abschnitten? Man findet doch gewiss etwas, was auch zu Dir passt. :)


Hm, nee, ich hab schon immer gerne was in der Hand, ich Gierschlund. :D Wobei, vielleicht wäre das mal die Gelegenheit, davon wegzukommen, immer was HABEN zu müssen. :gruebel: Ich werde darüber nachdenken! Vielleicht könnte ich auch einen umgekehrten Kalender machen, also jeden Tag was weggeben, statt was zu kriegen. In die Givebox, die Bücherbox, in die Tafel-Kiste (Verdammt, wie heißt das nochmal richtig? Diese Spendenboxen in den Supermärkten halt) oder so.
Violana hat geschrieben:
3. Okt 2018, 10:10
AgnesBarton hat geschrieben:
3. Okt 2018, 08:57
Und einige sind auch da, die ich mir gekauft habe, weil mich das Thema interessiert - diverse Geschichtsthemen und so, wo ich das Buch aber super trocken fand und es vermutlich am Ende doch niemals lesen werde. Bisher schleppe ich die auch so mit, aber eigentlich ist es quatsch. Dann lieber mal eine Doku zu dem Thema gucken und die knappe Lesezeit lieber mit Büchern füllen, die mir beim Lesen auch wirklich Spaß machen!
Persönlicher OT-Rant:
Ja, ja, jaaaaa! Manche Geisteswissenschaftler verstecken sich gerne hinter richtig trockenen und schwer verständlichen Texten, und wer sich das nicht antun möchte, hat sich für die reine Lehre nur noch nicht genug kasteit und ist daher unwürdig. :irr:
Ja, und das finde ich so schade! Es gibt so viele spannende Themen, aber ich hab halt auch keine Lust, mich in meiner Freizeit durch trockenes Zeug durchzuwühlen. Dasselbe gilt für Museen, auch da finde ich viele Sachen interessant, habe aber keine gesteigerte Lust, die ellenlangen langweiligen Begleittexte durchzulesen ... Deshalb gehe ich gerne in kindgerechte Museen, aber da sind halt oft auch ... Kinder. :angel: Es gibt natürlich auch löbliche Ausnahmen, muss man sagen. Wir waren mal in Edinburgh in "Our Dynamic Earth", das war so super spannend und kurzweilig gemacht, richtig toll!
Violana hat geschrieben:
3. Okt 2018, 10:10
Oder nochmal undramatisch: Ich kaufe mittlerweile nur noch Bücher, die ich ein paar Seiten anlesen konnte (ob nun im Buchhandel, bei amazon in der Vorschau, in der Bib, egal). Noch viel lieber hole ich mir Bücher aus der Online-Bibliothek, die kann man bei Nichtgefallen einfach vom Gerät löschen und ärgert sich nicht weiter drüber. Man braucht aber natürlich noch einen Reader.
Einzige Sache ist, dass es je nach Gebiet immer noch zu wenige Bücher auch als e-Books gibt und man manchmal einfach keine gute Auswahl hat. Aber wird ja besser...
Ah, ja, mit den Online-Bibliothek wollte ich mich auch mal beschäftigen, wenn ich mal meine Bücherpipeline geleert habe. Dezeit bin ich noch gut versorgt mit Miss Fisher's Murder Mysteries. :kicher:
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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon Morathi » 3. Okt 2018, 11:32

Das Esszimmer ist toll geworden. Ich mag die Wandfarbe sehr gerne :)

Die Idee mit dem umgekehrten Adventskalender finde ich super. Es muss ja auch nicht immer was materielles sein, du kannst ja auch gemeinsame Zeit/Aktivitäten verschenken (oder schenken lassen - falls du doch einen bekommen willst). Ansonsten gibt´s auch einige konsumierbare Adventskalender, wie z.B. von mymüsli - ich meine, die sind auch vegan.

Zu dem Pulli: würde es reichen, wenn du alle Bündchen und den Kragen in ein einer anderen Farbe strickst? Würde aber bedeuten, dass du das untere Bündchen wieder ribbeln musst :? Aber ich denke, das sieht dann eher gewollt aus als nur Kragen und Ärmelbündchen. 3/4-Ärmel (so bis knapp unter den Ellebogen) und Longsleeve sieht aber auch gut aus, kommt drauf an, wie warm man es an den Unterarmen mag.
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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon Violana » 3. Okt 2018, 11:57

AgnesBarton hat geschrieben:
3. Okt 2018, 10:23
Hm, nee, ich hab schon immer gerne was in der Hand, ich Gierschlund. :D
Ein Gedicht und dazu je ein veganes Plätzchen? :P

AgnesBarton hat geschrieben:
3. Okt 2018, 10:23
Ja, und das finde ich so schade! Es gibt so viele spannende Themen, aber ich hab halt auch keine Lust, mich in meiner Freizeit durch trockenes Zeug durchzuwühlen. Dasselbe gilt für Museen, auch da finde ich viele Sachen interessant, habe aber keine gesteigerte Lust, die ellenlangen langweiligen Begleittexte durchzulesen ... Deshalb gehe ich gerne in kindgerechte Museen, aber da sind halt oft auch ... Kinder. :angel: Es gibt natürlich auch löbliche Ausnahmen, muss man sagen. Wir waren mal in Edinburgh in "Our Dynamic Earth", das war so super spannend und kurzweilig gemacht, richtig toll!
Viel Blabla zu Museen:

Warst Du nach der Neueröffnung schonmal im Landesmuseum in Kassel? Mindestens die archäologische Abteilung ist großartig konzipiert worden! Da gibts zwar auch Texte zum Durchlesen, aber die sind alles andere als ellenlangweilig, sondern eher kurz und kurzweilig geschrieben. Und alles Drumherum - bis auf ein paar Altlasten, die man halt verbasteln musste - ist m.E. auch ansprechend und gut gestaltet. :yes:

Allgemein kann man sagen, dass umso jünger die Dauerausstellung ist, umso besser ist sie i.d.R. auch konzipiert. (Kurzzeitige Sonderausstellungen sind da anders, da kommts auch ein bisschen drauf an, wie die Ausstattung so ist und wer das wie gemacht hat.) Also besser in kein Museum gehen, dass schon seit 40 Jahren unverändert ist, wenn man von den Stücken allein nicht schon begeistert wird. Aber es spricht auch nichts dagegen, auch einfach mal "kurz" durch ein Museum zu wabern und sich ohne Erklärung nur mal "schöne" Dinge reinzuziehen.
Wenn man trotzdem was dazu wissen und lernen möchte, finde ich Führungen empfehlenswert. Gerade Themenführungen sind nicht so lang und zwischen drölf Themen springend, sondern in wohlportionierten Häppchen - vielleicht wird das bei Euch auch irgendwo angeboten? Und im Gegensatz zu einer Ausstellung können die Guides sich ständig weiter entwickeln und sich besser auf die Besucher einstellen. :D
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Beitragvon BeRúThiel » 3. Okt 2018, 16:54

Was Violana sagt!

Ich habe selbst in einem recht modernen Museum gearbeitet, da wurde größter Wert auf interessante, gut lesbare Texte gelegt. Außerdem gab es immer eine Art Kurztext zum Einstieg und darunter erst weiterführende Informationen für besonders Interessierte. Und die Kindertexte wurden von Kindern testgelesen. Wenn man das nicht macht bringen die auch wenig ;)
Alte Museen müssen aber nicht schlecht sein, bei einigen werden die Texte regelmäßig aktualisiert und so. Ich war zum Beispiel total begeistert vom Naturhistorischen Museum in Wien.
Leider gibt es aber auch Negativbeispiele, in manchen modernen Museen sind die Texte trotzdem furchtbar (ich nenne mal keine Namen). Kommt halt auch auf die Qualität der Schreiber an.
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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon KimKong » 3. Okt 2018, 21:23

Wegen dem pulli: wie wäre es denn mit eher kurzen Ärmeln, so Mitte Oberarm/ Richtung Ellenbogen? Kannst ja auch mal so lang stricken, und dann anprobieren ohne abketten. I'm Zweifel den Kragen zuerst machen, zur Not gehen ja euch so kürzere Ärmel?
Stückeln würde ich definitiv nicht, wenn da noch eh was anderes drunter getragen wird.

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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon deepdarksin » 3. Okt 2018, 21:42

AgnesBarton hat geschrieben:
3. Okt 2018, 08:57
Oder in das Bioprozesstechnik-Buch? :gruebel: Ich denke eher nein. :?
Bioprozesstechnik? *hellhörig werd* Nicht zufällig der Chmiel? Das ebook lesen, finde ich nämlich immer so lästig.. :angel:
AgnesBarton hat geschrieben:
3. Okt 2018, 10:23
Ah, ja, mit den Online-Bibliothek wollte ich mich auch mal beschäftigen, wenn ich mal meine Bücherpipeline geleert habe. Dezeit bin ich noch gut versorgt mit Miss Fisher's Murder Mysteries. :kicher:
Lesen die sich gut? :) Die Serie mag ich ja sehr!
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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon AgnesBarton » 4. Okt 2018, 16:22

Morathi hat geschrieben:
3. Okt 2018, 11:32
Das Esszimmer ist toll geworden. Ich mag die Wandfarbe sehr gerne :)

Die Idee mit dem umgekehrten Adventskalender finde ich super. Es muss ja auch nicht immer was materielles sein, du kannst ja auch gemeinsame Zeit/Aktivitäten verschenken (oder schenken lassen - falls du doch einen bekommen willst). Ansonsten gibt´s auch einige konsumierbare Adventskalender, wie z.B. von mymüsli - ich meine, die sind auch vegan.
Danke! :-)

Die haben einen Porridge-Adventskalender!!! :sabber: Wie schön, dass ich gerade gestern beschlossen habe, mal aus wegen diversen Gesundheitsgeschichten eine Weile glutenfrei zu leben ... :roll: :roll: :roll:
Morathi hat geschrieben:
3. Okt 2018, 11:32
Zu dem Pulli: würde es reichen, wenn du alle Bündchen und den Kragen in ein einer anderen Farbe strickst? Würde aber bedeuten, dass du das untere Bündchen wieder ribbeln musst :? Aber ich denke, das sieht dann eher gewollt aus als nur Kragen und Ärmelbündchen. 3/4-Ärmel (so bis knapp unter den Ellebogen) und Longsleeve sieht aber auch gut aus, kommt drauf an, wie warm man es an den Unterarmen mag.
Das war der erste Plan, aber irgendwie hab ich's verpeilt und jetzt das Bündchen in lila gestrickt. :oops: Und das Kragenbündchen gleich mit, das hab ich gestern angefangen und ich werde auf gar keinen Fall die Scheiße mit dem Maschen aufnehmen nochmal machen. :lol: :irr: Ich denke, ich werde wohl die 3/4-Ärmel-Variante nehmen. An den Unterarmen ist mir tendenziell eh oft schon zu warm, wenn es den Oberarmen noch zu kalt ist. :irr:
KimKong hat geschrieben:
3. Okt 2018, 21:23
Wegen dem pulli: wie wäre es denn mit eher kurzen Ärmeln, so Mitte Oberarm/ Richtung Ellenbogen? Kannst ja auch mal so lang stricken, und dann anprobieren ohne abketten. I'm Zweifel den Kragen zuerst machen, zur Not gehen ja euch so kürzere Ärmel?
Stückeln würde ich definitiv nicht, wenn da noch eh was anderes drunter getragen wird.
Das ist auch noch ne Möglichkeit, das probier ich einfach.

da fällt mir grade ein, wenn ich jetzt noch die Ärmel gleichzeitig auf einer Nadel und von innen und außen vom Knäuel aus stricke, werden sie auf jeden Fall gleich lang, ohne das ich abwiegen und abmessen muss. sehr gut!

Wird zwar ziemlich fummelig, aber vielleicht geht es ja, wenn ich den Anfang getrennt und dann zusammen stricke.

Violana hat geschrieben:
3. Okt 2018, 11:57
Warst Du nach der Neueröffnung schonmal im Landesmuseum in Kassel? Mindestens die archäologische Abteilung ist großartig konzipiert worden! Da gibts zwar auch Texte zum Durchlesen, aber die sind alles andere als ellenlangweilig, sondern eher kurz und kurzweilig geschrieben. Und alles Drumherum - bis auf ein paar Altlasten, die man halt verbasteln musste - ist m.E. auch ansprechend und gut gestaltet. :yes:

Allgemein kann man sagen, dass umso jünger die Dauerausstellung ist, umso besser ist sie i.d.R. auch konzipiert. (Kurzzeitige Sonderausstellungen sind da anders, da kommts auch ein bisschen drauf an, wie die Ausstattung so ist und wer das wie gemacht hat.) Also besser in kein Museum gehen, dass schon seit 40 Jahren unverändert ist, wenn man von den Stücken allein nicht schon begeistert wird. Aber es spricht auch nichts dagegen, auch einfach mal "kurz" durch ein Museum zu wabern und sich ohne Erklärung nur mal "schöne" Dinge reinzuziehen.
Wenn man trotzdem was dazu wissen und lernen möchte, finde ich Führungen empfehlenswert. Gerade Themenführungen sind nicht so lang und zwischen drölf Themen springend, sondern in wohlportionierten Häppchen - vielleicht wird das bei Euch auch irgendwo angeboten? Und im Gegensatz zu einer Ausstellung können die Guides sich ständig weiter entwickeln und sich besser auf die Besucher einstellen. :D
Nein, im Landesmuseum waren wir noch nicht, aber das ist mal ein guter Plan für schlechtes Wetter und Budenkoller. Muss nur den Mann davon überzeugen, der ist nämlich nicht sooo der Museumsfan. :angel:

Führungen find ich auch gut, auf jeden Fall! Ich war letztens bei einer Kurzführung hier im Stadtmuseum und fand die richtig gut. Gemerkt hab ich Siebhirn mir zwar nicht viel, aber interessant und kurzweilig war's auf alle Fälle. Wir sind im Urlaub nur meistens zu geizig dazu, neben dem oft teuren Eintritt auch ne Führung zu bezahlen, aber vielleicht sollte man da dann eher im Sinne von Qualität statt Quantität lieber nur ein Museum mit Führung besuchen statt zwei ohne.

deepdarksin hat geschrieben:
3. Okt 2018, 21:42
AgnesBarton hat geschrieben:
3. Okt 2018, 08:57
Oder in das Bioprozesstechnik-Buch? :gruebel: Ich denke eher nein. :?
Bioprozesstechnik? *hellhörig werd* Nicht zufällig der Chmiel? Das ebook lesen, finde ich nämlich immer so lästig.. :angel:
Jawohl, genau der. Zweite Auflage von 2006. Interesse? :mrgreen:

deepdarksin hat geschrieben:
3. Okt 2018, 21:42
AgnesBarton hat geschrieben:
3. Okt 2018, 10:23
Ah, ja, mit den Online-Bibliothek wollte ich mich auch mal beschäftigen, wenn ich mal meine Bücherpipeline geleert habe. Dezeit bin ich noch gut versorgt mit Miss Fisher's Murder Mysteries. :kicher:
Lesen die sich gut? :) Die Serie mag ich ja sehr!
Ja, finde ich schon. Beim ersten Versuch kam mir irgendwie was anderes dazwischen und ich habe nach ein paar Seiten aufgehört, aber jetzt beim zweiten Anlauf finde ich es schon sehr fesselnd und gut geschrieben. Ich bin sooo kurz vor der Auflösung und bin sooo gespannt! :kicher:

Wieder etwas back to topic:
Gestern habe ich nicht mal ansatzweise das geschafft, was ich vorhatte, aber ich hatte auch extrem wenig Lust, irgendwas zu machen. :roll: Immerhin: Ich habe die Sommerstola gefärbt (Viskose, ließ sich ohne Probleme färben, wie KimKong schon gesagt hat, danke!) und versucht, mit den Schlunzpullis anzufangen, quick & dirty, wie schon gesagt. Dabei wurde ich dann von meinen Schneiderkreidestiften boykottiert, die so überhaupt gar nicht auf dem Stoff malen wollten. Immerhin habe ich groß abgeheftet, festgestellt, dass die Ärmel noch zu weit sind, und vom Mann engere Ärmel markieren lassen. Jetzt warte ich darauf, dass ich bessere Schneiderkreide besorge. Aber immerhin: ich habe wenigstens etwas getan statt nur bei Reddit und Instagram rumzusurfen. :lol:

Morgen hab ich nochmal frei; mal schauen, ob es da besser läuft.
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Re: Entrümplungs-, Neuausrichtungs-, Minimalismus-, Anti-Projektstau-WIP

Beitragvon Cylia » 4. Okt 2018, 16:50

AgnesBarton hat geschrieben:
4. Okt 2018, 16:22

Wieder etwas back to topic:
Gestern habe ich nicht mal ansatzweise das geschafft, was ich vorhatte, aber ich hatte auch extrem wenig Lust, irgendwas zu machen. :roll: Immerhin: Ich habe die Sommerstola gefärbt (Viskose, ließ sich ohne Probleme färben, wie KimKong schon gesagt hat, danke!) und versucht, mit den Schlunzpullis anzufangen, quick & dirty, wie schon gesagt. Dabei wurde ich dann von meinen Schneiderkreidestiften boykottiert, die so überhaupt gar nicht auf dem Stoff malen wollten. Immerhin habe ich groß abgeheftet, festgestellt, dass die Ärmel noch zu weit sind, und vom Mann engere Ärmel markieren lassen. Jetzt warte ich darauf, dass ich bessere Schneiderkreide besorge. Aber immerhin: ich habe wenigstens etwas getan statt nur bei Reddit und Instagram rumzusurfen. :lol:

Morgen hab ich nochmal frei; mal schauen, ob es da besser läuft.
Mein Geheimtipp bei zickigen Stoffen: Seife! Entweder Hotelseife zurechtschnitzen, oder flachgewaschene Seifenreste :) geht garantiert wieder raus und malt auch auf dem flutschigsten Jersey. Gibt's halt nur in weiß ^^
Gerade bei der teuren Schneiderkreide hab ich nämlich immer am meisten Probleme... ich hab so einen Kreidestift mit einspannbaren Kreideminen, die sind wohl eigentlich für Tafeln gedacht und halt immer ein paar Seifenstücke ;)
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