Nähen- kurze Fragen und Antworten

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Jeijlin
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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von Jeijlin »

Miss Porter hat geschrieben:
11. Feb 2018, 17:10
Jeijlin hat geschrieben:
11. Feb 2018, 16:05
@ Mrs. Porter: Beim Mantel hab ich den Abnäher zurückgeschnitten und ein Stück weit doppelt abgesteppt. Da ich jetzt kein A-Körbchen hab ist der Abnäher an der Brust doch Stofflastig und bei dicken Hemdenstoffen trägt der viele Stoff schnell auf ...
"Nicht üblich" heißt ja nicht, dass man es bei Bedarf nicht machen darf ;)
Und wenn kein Prüfer einem eine Note drauf gibt, ist man sowieso viel freier und darf machen, was einem sinnvoll und praktikabel erscheint.

Ich bin ja kein Berufs-Schneider, ich hab da Narrenfreiheit. :lol:
Aber hin und wieder fehlt dann halt doch das Wissen aus der Ausbildung.

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Jeijlin
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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von Jeijlin »

Danke für das Angebot! - Würde mich sehr über Fotos freuen - gerne auch PN. In Punkto Hemden würde ich mich gerne bis zum "absolut" perfekten Hemd austauschen :D - damit steht und fällt der Auftritt im Anzug.

Hemden müssen bei mir einfach passen, zugehen und in jeder Lebenslage bequem sein. Seit zwei Jahren feile ich an einem Schnitt der inzwischen auch echt (fast) perfekt sitzt. Sogar mit nicht dehnbaren Stoffen sitzt es toll. Kann ich dir auch gerne Bilder schicken. Basis ist der Burda Schnitt 7136. Den Schnitt hab ich komplett auf mich angepasst bis alles perfekt saß ... und dann entschärft :lol: ... Ich hab halt eine Sanduhr Figur ... Perfekt für Dirndl :) ... Trostlos im Anzug :(

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Ylva-li
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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von Ylva-li »

Ich schiebe heute mal wieder Jerseyfrust, vielleicht kann mir ja jemand bei der Bewältigung dessen helfen :wink:
Und zwar habe ich bei Jersey häufig (so auch heute) das Problem, dass er beim Nähen unter der Maschine seitlich "wegfluscht". Versteht ihr, was ich meine? Ich weiß nicht genau, wie ich das erklären soll... Der Stoff bleibt jedenfalls nicht brav in der Spur, sondern flutscht nach innen, sodass außen weniger Stoff unter dem Füßchen ist. Ich versuche das zwar immer durch sanftes Führen zu verhindern, aber meistens klappt das nicht so richtig, vor allem bei eher schmalen Nahtzugaben. Mache ich irgendwas falsch oder gibt es einen Trick, den Jersey zu "entflutschen"?
Was mich nämlich auch noch stört ist, dass die Stecknadeln gerne mal aus dem Jersey rausrutschen. Zum Teil kann ich das mit Stoffklammern beheben, aber die gehen auch nicht immer und für jeden Zweck, manchmal müssen es dann doch Nadeln sein (wenn sie denn mal halten würden...)

Und zu guter Letzt: gibt es einen Trick, wie man eine Naht im Jersey (mit Dreifach-Geradstich oder einem ähnlichen Elastikstich genäht) löcherlos aufgetrennt bekommt? Vielleicht stelle ich mich da auch nur blöd an, aber ich kriege das nicht so richtig hin und wenn dann nur mit viiieeel Geduld und Gefummel. Bei Webstoffen ist das kein Problem, aber bei Jersey kriege ich das fast nie ohne Löcher hin :|

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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von Mara Macabre »

Ich nähe gerade wieder ein Korsett und muss noch Schnüre kaufen für hinten und nun überlege ich wieviel Meter ich immer so brauchte und kann mich beim besten Willen nicht erinnern.

Es ist ein semi/überbrust Korsett und ich habe größe 38/40 etwa.

Hat jemand vielleicht zumindest einen groben Wert?

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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von Caoilfhionn »

@Mara: ich hab immer ca. 5m genommen bei einer ca. 5cm breiten Schnürlücke.

@ Ylva-li: Fürs Wegrutschen hab ich keinen direkten Tipp, ich näh Jersey meist mit der Overlock.
Aber ich würde nicht den 3fach Geradstich nehmen, der zerlöchert dir den Stoff total. Der ist eigentlich für sehr strapazierte Nähte wie die Gesäßnaht bei Hosen gedacht. Für Jerseynähte nimm lieber einen normalen Zickzack oder auch 3fach-Zickzack, oder besser, wenn deine Maschine das kann, einen "Fake" Overlock Stich.
Jerseynähte ggf. Stich für Stich auftrennen, nicht reißen, wie bei Webware, trotzdem bleiben durch die Einstiche manchmal Löcher, weil die Maschen zerstört wurden.
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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von Vill »

Ylva-li hat geschrieben:
25. Feb 2018, 14:14
Ich schiebe heute mal wieder Jerseyfrust, vielleicht kann mir ja jemand bei der Bewältigung dessen helfen :wink:
Und zwar habe ich bei Jersey häufig (so auch heute) das Problem, dass er beim Nähen unter der Maschine seitlich "wegfluscht". Versteht ihr, was ich meine? Ich weiß nicht genau, wie ich das erklären soll... Der Stoff bleibt jedenfalls nicht brav in der Spur, sondern flutscht nach innen, sodass außen weniger Stoff unter dem Füßchen ist. Ich versuche das zwar immer durch sanftes Führen zu verhindern, aber meistens klappt das nicht so richtig, vor allem bei eher schmalen Nahtzugaben. Mache ich irgendwas falsch oder gibt es einen Trick, den Jersey zu "entflutschen"?
Was mich nämlich auch noch stört ist, dass die Stecknadeln gerne mal aus dem Jersey rausrutschen. Zum Teil kann ich das mit Stoffklammern beheben, aber die gehen auch nicht immer und für jeden Zweck, manchmal müssen es dann doch Nadeln sein (wenn sie denn mal halten würden...)

Und zu guter Letzt: gibt es einen Trick, wie man eine Naht im Jersey (mit Dreifach-Geradstich oder einem ähnlichen Elastikstich genäht) löcherlos aufgetrennt bekommt? Vielleicht stelle ich mich da auch nur blöd an, aber ich kriege das nicht so richtig hin und wenn dann nur mit viiieeel Geduld und Gefummel. Bei Webstoffen ist das kein Problem, aber bei Jersey kriege ich das fast nie ohne Löcher hin :|

Danke schon mal für eure Hilfe!
Ich schreib einfach mal drauf los:

- mit was für einer Nadel nähst Du? Mit einer Jerseynadel solltest Du eigentlich nicht solche Löcher im Stoff haben.

- Wie meinst Du das mit dem Wegflutschen? Allgemein oder nur am Anfang/Ende? Da hilft es ungemein, wenn man Backpapier unter den Stoff legt. Das sollte über dem Ende hinaus ragen, dann kann die Maschine den Stoff nicht mehr reinziehen. Und sonst hilft Wäschestärke zum Sprühen (die man zum Bügeln benutzt). Die macht den Stoff steifer, dann kann er nicht mehr so flutschen. Lässt sich später dann einfach auswaschen.

- Wie schon erwähnt, würde ich auch schauen einen anderen Stich zu nehmen. Und Leider ist der Stoff sehr empfindlich und straft einem das Auftrennen sehr. Das ist dann wirklich Fitzelarbeit und man darf nicht reißen...
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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von Ylva-li »

Danke für eure Tipps!
Dann werde ich es beim nächsten Mal mit einem anderen Stich versuchen (oder mich endlich mehr trauen, die Overlock zu nehmen...). Beim Auftrennen bleibt dann wohl wirklich nur viel Geduld :wink:

@Vill: ich nähe mit einer Jerseynadel, aber beim Nähen selbst entstehen auch keine Löcher, nur beim Auftrennen. Der Stoff rutscht mir meistens allgemein weg, nicht nur am Anfang oder Ende. Das Einziehen des Stoffes ist nicht unbedingt das Problem, das kann man ja auch mit dem Festhalten des Fadens ganz gut verhindern. Aber den Tipp mit der Wäschestärke werde ich mal ausprobieren, das klingt nach einer guten Lösung!
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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von Moon-Elf »

Zum Auftrennen nehme ich immer eine alte Nähmaschinen Nadel, damit geht das ganz gut. Auch z.B. Overlock Nähte klappen so fast immer ohne Löcher.
Den Tipp habe ich von Gluglu. ;)
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madeye hat geschrieben:Um ehrlich zu sein halte ich sie für eine menschliche Strickmaschine

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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von Tanija »

Bei Overlock Nähten reicht es, die "gerade" Naht an einer Stelle zu trennen und dann mit einem Ruck herauszuziehen, die beiden Greiferfäden lösen sich dann fast von allein ab. Das spart lästiges Auftrennen. :)
Hier ist es ganz gut beschrieben: http://gewaendertruhe-louise.blogspot.d ... t.html?m=1
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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von fiona »

Danke für eure Antworten zur Zwillingsnadel.

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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von MissWunderlich »

Warnung: Kompletter Anfänger mit doofer Frage hier :angel:
ich versuche gerade, mit dehnbaren Stoffen nähen zu lernen. Mein allererstes Tshirt hat soweit auch gut geklappt, bis auf den Halsausschnitt. Den habe ich mit einem Jerseyschrägband eingefasst, angenäht nach derselben Methode, die ich auch bei nicht-dehnabren Stoffen verwenden würde. Jetzt steht der Ausschnitt aber komplett vom Körper ab und sieht dementsprechend doof aus. Nun drängen sich mir drei Fragen auf:

a) Was habe ich falsch gemacht?
b) Wie rette ich das jetzt?
c) Was mache ich das nächste Mal anders, damit das nicht ehr passiert?

Kekse für alle, die die Geduld aufbringe, mir das zu erklären :D
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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von Miss Porter »

Hast du den Ausschnitt schon gebügelt? Manchmal löst das das Problem schon.

Wenn der Ausschnitt absteht, ist das Schrägband zu lang. Die Lösung ist also, ein kürzeres zu verwenden. Im aktuellen Fall also Schrägband abtrennen, kürzen und wieder annähen.
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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von MissWunderlich »

Das klingt Ja einfacher als erwartet :D Ich werd das morgen versuchen und hoffen, das es nützt-Danke dir für die schnelle Antwort :bussi:
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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von Lenmera »

Bei Ausschnitten ziehe ich immer ca 10-15% ab, nur so als Richtwert für den nächsten Versuch.
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Re: Nähen- kurze Fragen und Antworten

Beitrag von MissWunderlich »

Ok, dass man das so gedehnt annähen muss ist mir neu, erklärt aber einiges :oops: Ist notiert, Danke!
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