Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Für alle Handarbeiten mit Wolle, zB Stricken, Häkeln, Filzen, Sticken, Weben, usw.

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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon Jeijlin » 4. Feb 2020, 18:47

Zum Klöppeln und Filethäkeln kann ich leider nicht viel beitragen, aber ich hätte eine andere Frage.

Ich würde gern etwas stricken mit Mustern und Zöpfen oder mehreren Farben.

Normalerweise sticke ich nur rechte Maschen oder rechts/links als Bünchen ... das ist dann auch schon das komplizierteste was ich mir zutraue :angel:.
Die Strickmuster lesen kann ich eigentlich, verstehe bei den (meisten) Zeichen auch was zu tun ist ... aber ich schaffe es einfach nicht mich auf das Zählen zu konzentrieren. Spätestens nach 2 Reihen habe ich mich verzählt, vertan oder ganz vergessen wo ich mich befinde. So schaffe ich nicht mal eine Maschenprobe :?

Wie macht ihr das? - Kopiert ihr euch die Muster und streicht ab? - Maschenmarker? - Eine Liste? - Macht ihr euch einen Plan? - Strickt ihr solche Muster fehlerfrei? - Und wenn ein Fehler drin ist, wieder auftrennen? - Oder irgendwie wieder ins Muster finden?

Über ein paar Tips wäre ich dankbar.

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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon Morathi » 4. Feb 2020, 19:32

Die Übung macht´s, wie immer :wink: Natürlich schleichen sich manchmal noch Fehler ein, wenn die Konzentraion gerade nicht so gut ist und man nebenbei noch fernsieht oder sowas. Wie ich dann vorgehe, kommt auf den Fehler an. Rechte Masche statt linker oder umgekehrt gestrickt? Dann lasse ich in der nächsten Runde die Masche bis zum Fehler runter fallen und häkle dann entsprechend hoch. Bei Lacemustern oder wenn der Fehler sichtbar im Zopf ist, stricke ich rückwärts, wenn ich´s rechtzeitig bemerke, sonst muss geribbelt werden. Oder beurteilen, ob man den Fehler einfach Fehler sein lassen kann. Meistens würde es außer mir niemand bemerken, dann muss ich das mit meinem eigenen Perfektionismus ausmachen. Wenn der Aufwand nicht unverhältnismäßig groß ist, wird natürlich geribbelt. Ansonsten kann ich´s inzwischen auch mal gut sein lassen.

Was mir am Anfang geholfen hat:
- gerade bei Zöpfen gehören im Chart ja immer mehrere Kästchen zusammen, die habe ich mir dann dick umrandet oder mit unterschiedlichen Textmarkern angemalt (die Erklärung in der Legende dazu dann in der selben Farbe)
- erledigte Maschen abstreichen

Was ich immer noch mache:
- je nach Projekt: erst die Anleitung komplett lesen, durchdenken und ggf. Notizen zu den einzelnen Schritten machen. Dann erst anfangen.
- bei mehreren Größen in der Anleitung die benötigten Maschenanzahlen für die Größe in den einzelnen Abschnitten markieren
- Abschnitte, die erledigt sind, abhaken
- Lineal o.ä. an die aktuelle Zeile im Chart legen zur leichteren Lesbarkeit und wenn erledigt eine kleine Markierung an den Rand setzen damit ich beim Wiederaufnehmen der Arbeit nicht erst suchen muss, wo ich eigentlich bin
- immer komplette Reihen/Runden stricken, nicht zwischendrin aufhören
- wenn die Konzentration gerade nicht reicht, was einfacheres zur Hand nehmen oder es auch erst mal bleiben lassen :)
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon chastity » 5. Feb 2020, 09:03

Jeijlin hat geschrieben: Wie macht ihr das? - Kopiert ihr euch die Muster und streicht ab? - Maschenmarker? - Eine Liste? - Macht ihr euch einen Plan? - Strickt ihr solche Muster fehlerfrei? - Und wenn ein Fehler drin ist, wieder auftrennen? - Oder irgendwie wieder ins Muster finden?
Das kommt total aufs Muster an. Bei manchen, einfacheren Mustern sehe ich ganz gut wo ich mich befinde. Im schlimmsten Fall kann man es auch durch Zählen der Maschen rausfinden. Wenn ich es nicht sehe, unterteile ich mir das Muster, so wie Morathi geschildert hat.
Bei einem ziemlich komplizierten Muster habe ich mir die Mühe gemacht und mir jede Reihe als Abhakliste aufgeschrieben inklusive Maschenmarkierer drin.
Bezüglich Auftrennen mache ich es auch ähnlich wie Morathi.

Ich denke du solltest dich langsam steigern. Erst einmal einfachere Muster anfangen und gucken wie du klar kommst. Und dich dann langsam steigern.

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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon Morathi » 5. Feb 2020, 09:14

Stimmt! Maschenmarkierer sind auch sehr hilfreich bei der Orientierung. Die nutze ich um lange Reihen/Runden in passende Teilabschnitte gem. Chart zu unterteilen und die zum Einhacken um bereits gestricktes zu unterteilen um z.B. nicht jedes Mal komplett neu hochzählen zu müssen.
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon chaotic » 5. Feb 2020, 11:42

Jeijlin hat geschrieben:
4. Feb 2020, 18:47
Wie macht ihr das? - Kopiert ihr euch die Muster und streicht ab? - Maschenmarker? - Eine Liste? - Macht ihr euch einen Plan? - Strickt ihr solche Muster fehlerfrei? - Und wenn ein Fehler drin ist, wieder auftrennen? - Oder irgendwie wieder ins Muster finden?
Ich hak mal ab, was mir hilft.
- Muster kopieren - ja, ich arbeite immer mit ausgedruckten Mustern/Charts, auf denen ich auch rumkritzeln kann. Bei komplexeren Charts male ich teilweise die Kästchen an (Textmarker oder Buntstifte), also Abnahme-Methode 1 wird rosa, Abnahmemethode 2 wird gelb...
- Außerdem habe ich immer ein Lineal auf dem Chart liegen, so dass die Zeile, die ich gerade stricke direkt über dem Lineal zu sehen ist. Wenn eine Reihe fertig ist, hake ich die Reihe am Rand ab und schiebe das Lineal eine Zeile höher.
- Bei Mustern, die zeilenweise geschrieben sind statt in einem Chart mache ich das gleiche mit Lineal und am Schluss abhaken.

- Maschenmarkierer - ohne geht gar nicht. Ich unterteile mir alles mit Maschenmarkierern, und markiere auch deren Position im Chart. Ausnahme bei Maschenmarkierern gibt es für mich nur bei Reihen komplett ohne Muster, gleichmäßigen Rippen oder einfachen Mustern bei Socken die ich mit Nadelspiel stricke.

- Fehler passieren, darum ziehe ich mir immer wieder eine "Lifeline" ein. Muster haben normalerweise Abschnitte, die nicht all zu lang sind. Nach jedem Abschnitt (alternativ nach z.B. 10 Reihen) nochmal kontrollieren, ob die Anzahl an Maschen stimmt und ob du Fehler sehen kannst und dann einen Faden in einer Kontrastfarbe durch alle Maschen fädeln, paralle zu den Nadeln und dem Nadelseil.
Wenn ich einen Fehler in der aktuellen Reihe finde, versuche ich die Reihe zurück zu stricken bis zum Fehler, und dann noch mal ohne den Fehler zu stricken.
Wenn das nicht funktioniert, kann ich die Rundstricknadel einfach rausziehen und alles aufribbeln bis zur Lifeline. Dann Maschen wieder auf die Nadel drauffummeln und den Abschnitt noch mal versuchen.

- Beim Zählen: ich zähle immer von Anfang zum nächsten Maschenmarkierer und dann zum nächsten Markierer... Normalerweise sind die Markierer in gleichmäßigen Abständen im Gestrick vorhanden und du musst nur nachzählen ob zwischen zwei Maschenmarkierern immer die selbe Anzahl an Maschen vorhanden ist.
Ohne die Markierer würde ich mich bei breiteren Strickstücken (ab ca. 50 Maschen) garantiert verzählen. Maschenmarkierer, die maximal 20 Maschen voneinander entfernt sind verhindern bei mir Zählfehler sehr sicher.
Ich spinne und stricke - wenn ich nicht gerade meinem Leben hinterherlaufe...

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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon Amhrán » 5. Feb 2020, 17:22

Zetesa hat geschrieben:
2. Feb 2020, 22:15
aprilnärrin hat geschrieben:
2. Feb 2020, 13:33
Zetesa hat geschrieben:
2. Feb 2020, 10:43
Im zweiten Bild sieht man den inneren Ring, da sind jeweils zwei Fäden verdrillt, wie ganz lange Stäbchen, aber bei Stäbchen wären es ja mehr als zwei Fäden. *kopfkratz
Oder hab ich nen Denkfehler und das ist nicht gehäkelt?
Ich würde gerade auch da ich das Bild sehe, lady_spatz zustimmen. Das sieht eher nach Klöppeln aus, als nach Häkeln. Häkeln ist es in jedem Fall nicht.

Wobei ich mir aber vorstellen kann, dass es vergleichbare Deckchen auch in der Filethäkelei gibt. In manchen Heftchen zum Filethäkeln kann man durchaus sehr "löchrige" Deckchen finden. Da würde ich an Deiner Stelle einfach mal in einer Bahnhofsbuchhandlung oder ähnlichem ein Paar solcher Häkelhefte durchgehen, vielleicht wirst Du ja fündig.
Und ich versuche doch seit Jahren zu vermeiden, auch noch klöppeln auszuprobieren. 😅
Danke. :)
Nein, gehäkelt ist das definitiv nicht. Geklöppelt auch nicht, am ehesten ist das genetzt. (Verwirrenderweise wird das wohl auch als Filetknüpfen bezeichnet..)

edit: Nadelspitze!
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon Jeijlin » 5. Feb 2020, 20:44

Morathi hat geschrieben:
4. Feb 2020, 19:32
Die Übung macht´s, wie immer :wink:
Stimmt, das sollte ich eigentlich wissen :lol: ... schätze da habe ich mich von den schönen Bildern der schwierigen Anleitungen käschern lassen. Das schreib ich mir mal hinter die ehrgeizigen Löffel und suche mir für den Anfang was einfaches raus.

Das man fallengelassene Maschen von unten wieder hoch häkeln kann wußte ich gar nicht - das merke ich mir mal.

Aber ich sehe schon, ich muss mit Plan vorgehen ...
erst aufzeichnen was ich machen will,
brauche ein Lineal und Farbstifte
und muss markieren und abstreichen.

Ganze Reihen fertigsticken. Erwischt ... die Jackennadeln stricke ich bis zur Mitte ... und lege es weg, wenn die Maschen schön mittig auf den Nadeln verteilt sind.


@ chastity
Das kommt total aufs Muster an. Bei manchen, einfacheren Mustern sehe ich ganz gut wo ich mich befinde. Im schlimmsten Fall kann man es auch durch Zählen der Maschen rausfinden. Wenn ich es nicht sehe, unterteile ich mir das Muster, so wie Morathi geschildert hat.
Bei einem ziemlich komplizierten Muster habe ich mir die Mühe gemacht und mir jede Reihe als Abhakliste aufgeschrieben inklusive Maschenmarkierer drin.
Bezüglich Auftrennen mache ich es auch ähnlich wie Morathi.

Ich denke du solltest dich langsam steigern. Erst einmal einfachere Muster anfangen und gucken wie du klar kommst. Und dich dann langsam steigern.
... Maschenmarkierer, die brauch ich ganz sicher.


@chaotic
Ich hak mal ab, was mir hilft.
- Muster kopieren - ja, ich arbeite immer mit ausgedruckten Mustern/Charts, auf denen ich auch rumkritzeln kann. Bei komplexeren Charts male ich teilweise die Kästchen an (Textmarker oder Buntstifte), also Abnahme-Methode 1 wird rosa, Abnahmemethode 2 wird gelb...
- Außerdem habe ich immer ein Lineal auf dem Chart liegen, so dass die Zeile, die ich gerade stricke direkt über dem Lineal zu sehen ist. Wenn eine Reihe fertig ist, hake ich die Reihe am Rand ab und schiebe das Lineal eine Zeile höher.
- Bei Mustern, die zeilenweise geschrieben sind statt in einem Chart mache ich das gleiche mit Lineal und am Schluss abhaken.

- Maschenmarkierer - ohne geht gar nicht. Ich unterteile mir alles mit Maschenmarkierern, und markiere auch deren Position im Chart. Ausnahme bei Maschenmarkierern gibt es für mich nur bei Reihen komplett ohne Muster, gleichmäßigen Rippen oder einfachen Mustern bei Socken die ich mit Nadelspiel stricke.

- Fehler passieren, darum ziehe ich mir immer wieder eine "Lifeline" ein. Muster haben normalerweise Abschnitte, die nicht all zu lang sind. Nach jedem Abschnitt (alternativ nach z.B. 10 Reihen) nochmal kontrollieren, ob die Anzahl an Maschen stimmt und ob du Fehler sehen kannst und dann einen Faden in einer Kontrastfarbe durch alle Maschen fädeln, paralle zu den Nadeln und dem Nadelseil.
Wenn ich einen Fehler in der aktuellen Reihe finde, versuche ich die Reihe zurück zu stricken bis zum Fehler, und dann noch mal ohne den Fehler zu stricken.
Wenn das nicht funktioniert, kann ich die Rundstricknadel einfach rausziehen und alles aufribbeln bis zur Lifeline. Dann Maschen wieder auf die Nadel drauffummeln und den Abschnitt noch mal versuchen.

- Beim Zählen: ich zähle immer von Anfang zum nächsten Maschenmarkierer und dann zum nächsten Markierer... Normalerweise sind die Markierer in gleichmäßigen Abständen im Gestrick vorhanden und du musst nur nachzählen ob zwischen zwei Maschenmarkierern immer die selbe Anzahl an Maschen vorhanden ist.
Ohne die Markierer würde ich mich bei breiteren Strickstücken (ab ca. 50 Maschen) garantiert verzählen. Maschenmarkierer, die maximal 20 Maschen voneinander entfernt sind verhindern bei mir Zählfehler sehr sicher.
- Aufmalen oder kopieren, dass werd ich auch machen
- Das mit der Lifeline ist ja genial :shock: ... genau so was brauche ich.

vielen Dank für eure Tips ... genau sowas hab ich gebraucht :yes: :knuddel:.

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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon chastity » 6. Feb 2020, 08:27

Jeijlin hat geschrieben:... Maschenmarkierer, die brauch ich ganz sicher.
Die kannst du dir ganz super selbst basteln, dazu gibts zig Anleitungen im Internet.
Ich habe mir einfach im Bastelgeschäft etwas dickeren, transparenten Nylonfaden gekauft. Dann zwischen 8-10 cm abschneiden, doppelt legen, eine dickere Perle unten auf die zwei offenen Enden fädeln. Etwas hochschieben und unten die zwei Enden mit dem Feuerzeug anschnörkeln und somit verkleben. Geht fix, Perlen hat man idR zuhause rumliegen und kann man auch super verschenken. :mrgreen:

Geht auch auf andere Weisen und mit Draht und Quetschperlen. :wink:
Meine sehen dann ungefähr so aus:
Foto

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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon Thalliana » 6. Feb 2020, 08:40

Ich nehme als Maschenmarkierer einfach eine Schlaufe aus möglichst andersfarbigem Garn (zur Not geht auch das vom Strickstück, wenn mir zb im Zug einfällt, dass ich JETZT einen MM brauche^^), das stört mich am wenigsten.
Gemüse schmeckt am besten, wenn man es kurz vor dem Verzehr durch ein Schnitzel ersetzt!
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon chaotic » 6. Feb 2020, 08:52

Ich bastele meine Maschenmarkierer am liebsten aus Draht, aber mit ungefähr der Methode wie chastity beschrieben hat. Statt einer Perle gehen auch mehrere übereinander, wenn man es hübscher haben will.
Draht ist sichtbarer als transparenter Nylonfaden - und ich will direkt auf der Madel sehen wo der Markierer ist. Ich finde es auch hilfreich, dass der Draht weniger flexibel ist als Garnschlaufen und sich darum leichter weiter schieben lässt.

Aber wenn ich mehr Markierer brauche als ich habe oder spontan einen Markierer basteln muss, sind Garnschlaufen das einfachste und schnellste das es gibt.
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon KimKong » 6. Feb 2020, 20:42

Ich finde kleine bis mittelgroße Sicherheitsnadeln als Maschenmarkierer auch sehr praktisch - die habe ich jedenfalls immer genutzt, bevor ich hier aus den Forum schöne selbstgemachte aus Draht und Perlen bekommen habe ;-)

Ich habe immer ein paar an meine Stricktasche geheftet; da kann man auch super das Garn durch laufen lassen, wenn einem das Knäuel sonst aus der Tasche hüpft beim Faden Ziehen.
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon Okapi » 7. Feb 2020, 18:40

Ich habe heute einen cool eingehäkelten Baum gefunden und wüsste gerne wie man dieses Schuppenmuster macht:

Bild

Hier sind noch ein paar Detailbilder.

Kann daraus jemand erkennen wie das geht? Ravelrylink, Name von ner Technik, irgendsowas? :tee:

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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon Trixibelle » 7. Feb 2020, 18:45

Nur ganz kurz, da ich gleich zum Sport muss... schau mal nach dem Crocodile stitch, ich glaube das könnte eventuell passen. :)
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon aprilnärrin » 7. Feb 2020, 19:13

Ich glaube der Crocodile Stitch passt nicht ganz. Es sieht so aus, als ob die Schuppen nicht einzeln wären, sondern mehr wie eine Welle durchgehen, das heißt, dass zwischen den "Blättern" noch feste Maschen sitzen, die das eher etwas weicher auslaufen lassen. Das macht der Crocodile Stitch nicht so.
Vielleicht eher so in diese Richtung: *youtube*
Grüße von der aprilnärrin

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(Michael Ende, Das Gauklermärchen)

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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten V

Beitragvon Okapi » 8. Feb 2020, 12:11

Danke euch! Ich glaube es ist sowas wie die von aprilnärrin verlinkte Blume, aber den crocodile stitch merk ich mir auch mal, der ist auch sehr hübsch :)


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