Ein DSA Abenteuer in 3 Akten - von der Idee zum Spiel

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KimKong
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Re: Ein DSA Abenteuer in 3 Akten - von der Idee zum Spiel

Beitragvon KimKong » 23. Aug 2025, 08:50

Ich hatte jetzt eine Weile nicht die Kapazitäten, und habe alles auf einmal gelesen.
Richtig krass! :klatsch:
Mega, wie viel Zeit du da investiert und deinen Spielern eine Achterbahn Fahrt voller Action und Twists erschaffst :mrgreen:

Und schon ein bisschen gemein, die Charaktere in so eine Situation zu zwingen ( mit dem Orden) - man rechnet ja damit, körperlich/mental Schaden zu nehmen (vor allem bei dir als Meisterin :wink: ) aber so eine neue öffentliche Rolle aufgedrückt zu bekommen, ist schon noch mal was anderes...

Ich gehe mal nur auf Mini Unstimmigkeiten ein (weil sonst müsste ich hier einen Roman schreiben an Lobeshymne; und dafür bin ich zu faul :angel: )

Für mich hat es keinen Sinn ergeben, dass der Komtur seinen Freund nicht unterrichtet bzw erst kurz davor... Weil was wäre denn die Belastung mit dem Wissen darum vs. ungeahnt in so eine gefährliche Situation zu gehen? Wenn er ihn unterrichtet hätte, hätte der sekundant ja vllt auch etwas vorbereiten können ( entweder zum Schutz für sich, oder zb Magier anheuern, die sich in dem eingefallenen Pavillon verschanzen für den Fall, dass Magie gewirkt wird, etc pp... Dass da ein Hinterhalt kommt von der Seite des Gebäudes, war mir beim Lesen der Ortsbeschreibung direkt klar :roar: ).

Wegen "weiches erstarre" haben wir hier ein bisschen diskutiert... Geht ja nur auf Objekte. Soweit ich weiß, ist Atemluft und Blut bewusst ausgeschlossen. Bzw. Argument vom meinem Mann: wenn du jemanden schneidest und dann "weiches erstarre" auf den Schnitt machst, würde das Blut an der Wunde erstarren und die Wunde verschließen... Da du aber Meisterin bist und dein Abenteuer, you do you :mrgreen:
The Wheel of time turns, and Ages come and pass, leaving memories that become legend. Legend fades to myth, and even myth is long forgotten when the Age that gave it birth comes again. In one Age, called the Third Age by some, an Age yet to come, an Age long past, a wind rose in the Mountains of Mist... RIP Robert Jordan

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Priscylla
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Re: Ein DSA Abenteuer in 3 Akten - von der Idee zum Spiel

Beitragvon Priscylla » 29. Aug 2025, 17:53

KimKong hat geschrieben:
23. Aug 2025, 08:50
Ich hatte jetzt eine Weile nicht die Kapazitäten, und habe alles auf einmal gelesen.
Richtig krass! :klatsch:
Mega, wie viel Zeit du da investiert und deinen Spielern eine Achterbahn Fahrt voller Action und Twists erschaffst :mrgreen:
Danke sehr! Und das aus deinem Munde!!! :oops:
KimKong hat geschrieben:
23. Aug 2025, 08:50
Für mich hat es keinen Sinn ergeben, dass der Komtur seinen Freund nicht unterrichtet bzw erst kurz davor... Weil was wäre denn die Belastung mit dem Wissen darum vs. ungeahnt in so eine gefährliche Situation zu gehen? Wenn er ihn unterrichtet hätte, hätte der sekundant ja vllt auch etwas vorbereiten können ( entweder zum Schutz für sich, oder zb Magier anheuern, die sich in dem eingefallenen Pavillon verschanzen für den Fall, dass Magie gewirkt wird, etc pp... Dass da ein Hinterhalt kommt von der Seite des Gebäudes, war mir beim Lesen der Ortsbeschreibung direkt klar :roar: ).
Ähm ja...
der Komtur ist ja im Orden. Er ist in den Orden gegangen, weil er das Reich und seine Einwohner (und die Kaiserin) schützen will vor dem Bösen, das es gibt. Und zu den Leuten, die er schützen will zählen seine Freunde und damit auch der beste Freund Mithoniel.
Zu einem Duell geht man nicht mit Kavallerie sondern nur zu zweit. Alles andere ist nicht Ehrenhaft und man begibt sich NICHT auf die Stufe der Un-Ehre... Okay, das hat Dhanos umgangen, indem er die Briefe an Colonell und Helden aufsetzt. Er rechnet auch damit, dass er im Duell länger stehen bleibt und dass sein Sekundant erst NACH seinem Tode Leid erfahren würde. Aber die Gegenseite denkt da halt anders.
Dhanos ist bis zu dem Zeitpunkt zwar schon abgebrüht aber er glaubt noch an die Menschheit.
Danach ist er ein gebrochener Mann und zerfressen. Das ist für einen anderen Handlungsstrang in einer anderen Gruppe wichtig.

Dhanos schützt also seinen besten Freund vor dem Wissen, dass es eine Unterwanderung des Ordens gibt, der die Kaiserin schützt. Die Helden haben ja bereits Vermutungen, weswegen sie eingeweiht werden. Dhanos weiß auch, dass sie nur als Mitglieder des Ordens nach so einer Aktion weiterleben können.
Seinen besten Freund will er nicht in den Orden bringen! Daher seine nicht ganz so kluge Entscheidung.
KimKong hat geschrieben:
23. Aug 2025, 08:50
Wegen "weiches erstarre" haben wir hier ein bisschen diskutiert... Geht ja nur auf Objekte. Soweit ich weiß, ist Atemluft und Blut bewusst ausgeschlossen. Bzw. Argument vom meinem Mann: wenn du jemanden schneidest und dann "weiches erstarre" auf den Schnitt machst, würde das Blut an der Wunde erstarren und die Wunde verschließen... Da du aber Meisterin bist und dein Abenteuer, you do you :mrgreen:
Ja!
In jedem Liber Cantiones steht es irgendwie anders. Wir haben 3 Editionen hier und gerade der Spruch wird immer wieder umgeschrieben.
ABER: Ich bin Meister und will etwas ganz Übles und Böses machen und daher nehme ich die für Spieler (nach den LC Editionen ab 4.1 aufwärts) verbotene Variante!

Habe ich schon erzählt, dass ich dann tatsächlich den toten Mithoniel als Zombie (über den Spruch "Totes Handle" wieder habe aufstehen lassen und er dann von 2-3 Rondra-Geweihten niedergemacht werden musste?
DAS hat die Jungs erst Recht mitgenommen! Aber es war gut, sie so "am Boden" zu sehen - das war das Ziel. Der "Sieg" und die Hinrichtung der Verräter sollte diesen bitteren und bösen Beigeschmack haben.

Es gibt quasi ein Nachspiel:
Der Journalist war völlig weltfremd geworden über die ganzen Sachen. Er hat sich emotional abgeschottet - und das wollte weder der Spieler noch wäre es für die anstehende Kampagne gut.
Also habe ich ein kleines Szenario entworden, in dem er wieder geerdet werden sollte.
Er trifft eine Historienforscherin, die ein tolles Forschungsprojekt hat und auf Grund seiner Neugierde will er ihr helfen und mit forschen. Die beiden verabreden sich für in ein paar Tagen in einer anderen Stadt und in der Zwischenzeit wird sie ausgeraubt. Sie muss mit der Forschung also neu anfangen. Durch die Hilfe des Journalisten kommen sie gut voran und haben auch irgendwann Hinweise auf ein Heiligtum, dass sie suchen. Auch hier haben sie Erfolg und trotz einiger kleinerer Widrigkeiten schaffen sie dann auch noch, Geldgeber für eine Ausgrabung zu begeistern.
Damit hätte es zu Ende sein sollen. Nach einem Spieleabend merkte ich schon, dass der Charakter richtig in sein altes ICH zurückgefunden hat. Und dann am zweiten Spieleabend entwickelt sich eine heftige Liebschaft und danach eine echte Liebe zwischen den beiden...

Gut, also habe ich mir die Forscherin als Charakter gebastelt :angel:
Die beiden werden in zwei völlig verschiedenen Gruppen gespielt (der Journalist in der Kampagne, die Forscherin dann in der festen Gruppe mit den Freunden aus dem Norden - mit denen spielen wir 3-4 mal im Jahr ein ganzes Wochenende).
Aber über Briefe werden die beiden sich austauschen und wir haben eine Connection zwischen den Gruppen :kicher: :irr: :lol:
Man muss mit ALLEM rechnen - auch mit dem Guten!

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