*Staub wegpust* Ich habe heute endlich mal wieder Motivation gehabt, darum kommt hier der nächste Teil der Irrungen und Wirrungen beim Schnittmuster erstellen.
Ich besizte eine Jacke, deren Stehkragen fast die perfekte Form hat. Also war die erste Idee, ich leg den Kragen auf Stoff und zeichne ihn ab.

Doofe Idee, wenn der Kragen noch an der Jacke befestigt ist. Das fertige Schnittmuster sah sehr seltsam aus. (im Bild der obere Versuch).

Klick macht groß, dann sieht man aich die Bleistiftstriche.
Also habe ich nach "Stehkragen Schnittmuster" das Internet befragt und neben einigen Schnittmuster-Angeboten mit Stehkragen, ein paar Anleitungen, wie man einen Stehkragen an eine Jacke annäht und ähnlich nuntzlosem Zeug auch einen Link zur Webseite von Müller udn Sohn gefunden. Den Namen habe ich schon öfter hier gelesen und die Seite hat mich wirklich nicht enttäuscht. Der
Link erklärt alles, was ich zum Thema Stehkragen gerade wissen will und erklärt auch, dass mein fehlendes Vertrauen gerechtfertigt war.
Also Kragen ausgemessen, Bleistift und Lineal genommen und unten auf den zusammengeklebten Blättern noch mal neu konstruiert. Ich habe nur die eine Hälfte fertig gezeichnet, weil für die zweite Hälfte einfach der Platz fehlt. Der Kragen ist zwei A4 Blätter (Querformat) breit, ich habe die beiden Blätter aber mit 2-3 cm Überlappung zusammengeklebt. Aber ein halbe Schnittmuster, das die passende Länge hat ist besser als keines.
Papierschnittmuster an den Hals anhalten sagt, dass es etwas zu lang werden könnte - aber zu lang ist besser als zu kurz. Abschneiden geht einfach, wohin anstückeln schwieriger ist.
Ich spinne und stricke - wenn ich nicht gerade meinem Leben hinterherlaufe...